Sonntag, 23. Juli 2017

Palästina - Reiseberichte aus einem besetzten Land (6)

Von Februar bis April war ich für als ökumenische Begleiterin für EAPPI in Palästina und Israel. Ich habe dort die Bedingungen der israelischen Besatzung für die palästinensische Bevölkerung hautnah kennengelernt und israelische und palästinensische Initiativen für einen gerechten Frieden unterstützt.
Ina Zeuch: "Wo liegt eigentlich Palästina?", Zeichnung, 278 x 206,5 cm

Filmvorführung mit den Combatants for Peace in Susiya 

Während unseres Trainings in Jerusalem treffen wir zwei Mitglieder der Combatants for Peace, die gerade für den Friedensnobelpreis nominiert worden sind und dort einen beeindruckenden Vortrag über ihre Friedensarbeit gehalten haben. Wir erfahren, dass es auch bei uns in Yatta ein Mitglied von ihnen gibt und nehmen unmittelbar danach mit ihm Kontakt auf. Es entsteht die Idee, dass wir den Film “Disturbing the Peace“, der über sie gedreht wurde und im März 2016 in den USA herauskam, hier zeigen könnten.

Screenshot vom Trailers des Films „Disturbing the Peace“

Sonntag, 2. Juli 2017

Palästina - Reiseberichte aus einem besetzten Land (5)

Von Februar bis April war ich für als ökumenische Begleiterin für EAPPI in Palästina und Israel. Ich habe dort die Bedingungen der israelischen Besatzung für die palästinensische Bevölkerung hautnah kennengelernt und israelische und palästinensische Initiativen für einen gerechten Frieden unterstützt.

Ina Zeuch: "Wo liegt eigentlich Palästina?", Zeichnung, 278 x 206,5 cm

Ein Besuch in Susiya vor der drohenden Räumung 

Noch bevor ich mich als EA beworben hatte und ohne je vorher in Palästina gewesen zu sein, hatte ich schon den Namen Susiya gehört. Susiya ist eine Hochburg des friedlichen Widerstands, die es innerhalb der letzten zehn Jahre geschafft hat, international wahrgenommen zu werden. Für den 26.Februar 2017 war ein Gerichtsurteil über die Zerstörung der Gemeinde erwartet worden, seither wird der Termin immer wieder verschoben.
“Susiya forever“ – Aufschrift auf einem Zelt, das bald zerstört werden soll

Montag, 5. Juni 2017

Palästina - Reiseberichte aus einem besetzten Land (4)

Von Februar bis April war ich für als ökumenische Begleiterin für EAPPI in Palästina und Israel. Ich habe dort die Bedingungen der israelischen Besatzung für die palästinensische Bevölkerung hautnah kennengelernt und israelische und palästinensische Initiativen für einen gerechten Frieden unterstützt.

Ina Zeuch: "Wo liegt eigentlich Palästina?", Zeichnung, 278 x 206,5 cm

Ein Besuch in Um Al Kheir

Wir machen einen Abstecher nach Um Al Kher. Dort schauen wir immer wieder mal sporadisch vorbei, um Eid zu treffen. Um Al Kher (manchmal auch Kheir oder Khair geschrieben) hat auch eine Seite auf Facebook.

Reste von Hauszerstörungen in Um Al Kheir. Foto: Ina Zeuch

Freitag, 26. Mai 2017

Palästina - Reiseberichte aus einem besetzten Land (3)

Von Februar bis April war ich für als ökumenische Begleiterin für EAPPI in Palästina und Israel. Ich habe dort die Bedingungen der israelischen Besatzung für die palästinensische Bevölkerung hautnah kennengelernt und israelische und palästinensische Initiativen für einen gerechten Frieden unterstützt.


Ina Zeuch:“Wo liegt eigentlich Palästina - auf der Suche nach einer Nation“ (1)
278 cm x 206,5 cm, 2016

Ein Besuch in Massafer Ban Na'im

Heute waren wir auf der anderen Seite des Hügels von Birin, wo das Memorial steht, und konnten von dort dann die Siedlung Pene Hever einsehen. Die Zufahrtsstraße zu dieser Siedlung ist nur für die Siedler. Ihre Privatstraße ist der Länge nach eingezäunt.Die vielen Straßen zu den zahllosen Siedlungen hier in South Hebron Hills sind nicht automatisch reine 'Siedlerstraßen', wie es oft verallgemeinernd berichtet wird: Viele Straßen, die in Area C von der Israelischen Zivilverwaltung gebaut wurden, können von allen benutzt werden, es bleibt aber die Möglichkeit, die Straße an einigen Stellen zu sperren und zwar da, wo Area B oder A beginnt. 



Samstag, 13. Mai 2017

Palästina - Reiseberichte aus einem besetzten Land (2)


Von Februar bis April war ich für als ökumenische Begleiterin für EAPPI in Palästina und Israel. Ich habe dort die Bedingungen der israelischen Besatzung für die palästinensische Bevölkerung hautnah kennengelernt und israelische und palästinensische Initiativen für einen gerechten Frieden unterstützt.

Ina Zeuch: "Wo liegt eigentlich Palästina?", Zeichnung, 278 x 206,5 cm

Immer wieder Freitags: Das Memorial in Birin

Das Jeden Freitag bei Sonnenaufgang kommen Siedler aus der nahegelegenen Siedlung Pnei Hever zum Memorial. Es wurde zum Gedenken an drei versehentlich von den IDF (Israeli Defense Forces) erschossenen Siedler errichtet, weil sie beim Graben in einer Höhle für palästinensische Terroristen gehalten wurden. 

Das von jüdischen Siedlern errichtete Memorial in Birin

Montag, 1. Mai 2017

Palästina - Reiseberichte aus einem besetzten Land (1)

Von Februar bis April war ich für als ökumenische Begleiterin für EAPPI in Palästina und Israel. Ich habe dort die Bedingungen der israelischen Besatzung für die palästinensische Bevölkerung hautnah kennengelernt und israelische und palästinensische Initiativen für einen gerechten Frieden unterstützt.

Ina Zeuch: "Wo liegt eigentlich Palästina?", Zeichnung, 278 x 206,5 cm

Dkaika – ein Dorf am Ende der Welt 

Dkaika, ganz am Rande der South Hebron Hills und unmittelbar vor der Grünen Linie: Hier gibt es keine israelischen Siedlungen, aber da Dkaika in unmittelbarer Nähe zu Israel liegt, ist es das unverblümte Bestreben der israelischen Regierung, das Land zu konfiszieren und so das eigene Staatsgebiet auszudehnen. Von daher haben alle hier eine sogenannte Demolition Order – dem Befehl zur Zerstörung und Eliminierung des gesamten Dorfes. Diese ist allen schon vor Jahren zugegangen. 

Dkaika,  vollkommen abgelegen in der Halbwüste. Foto: Ina Zeuch

Dienstag, 14. Februar 2017

Angekommen im Mainstream - eine Ausstellung zu Menschen mit Down-Syndrom

Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt noch bis 12. März eine sehenswerte Ausstellung von und über Menschen mit Down-Syndrom.   Früher hießen sie Mongoloide wegen ihrer asiatisch anmutenden Augen mit Schlupflidern. Und noch viel früher waren sie in einigen Kleinstädten und Dörfern als sogenannte 'Dorftrottel' in der Öffentlichkeit präsent.